Tätigkeitsschwerpunkt

Nach Abschluss des Curriculums Implantologie besteht die Möglichkeit den Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie zu erlangen. Hierfür bietet das DZOI die Begleitung durch einen Mentor an, bis Erfahrung und Behandlungsergebnisse quantitativ zur Führung des Tätigkeitsschwerpunktes Implantologie berechtigen.

  • Zertifizierung zum Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie der Konsensuskonferenz

Der Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie ist auf dem Praxisschild und sonstigen Informationsmedien (Briefbogen, Telefonverzeichnis) wiedergabefähig.

Um die Zertifizierung können sich approbierte Zahnärzte und Ärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie bewerben, die folgende Voraussetzungen erfüllen:

1. Mindestens drei Jahre implantologische Tätigkeit,

2. Setzen und/oder Versorgen von mindestens 200 Implantaten oder von mindestens 70 Versorgungsfällen je Kiefer, bei denen alle Indikationsklassen vertreten sein müssen,

3. Fortbildungsnachweise nach Maßgabe dieser Richtlinien.

Die Indikationsklassen beinhalten:

  1. Einzelzahnersatz
  2. Reduzierter Restzahnbestand
  3. Freiendsituation
  4. Zahnloser Kiefer

Der Curriculavorstand wird nach eingehender Sichtung und Prüfung der eingereichten Unterlagen sowie bestandenem Abschlussgespräch dem Teilnehmer das schildfähige Zertifikat zum „Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie” überreichen.

Verlängerung des TSP
Für die Verlängerung des TSP Implantologie nach 5 Jahren werden insgesamt 200 Fortbildungsstunden oder entsprechende anerkannte Fortbildungspunkte benötigt.

Zusätzlich müssen 200 Implantate oder 70 Fälle nachgewiesen werden. Als Erklärung reicht eine schriftliche eidesstattliche Versicherung (Zertifikat, Verwaltungspauschale).

TSP Implantologie € 500,— plus 19% MWST
Verlängerung TSP € 100,— plus 19% MWST