Zähne erhalten, Demenz verhindern

Japanische Forscher haben in einer Studie ermittelt, dass Zahnverlust mit einem steigenden Risiko an Demenz zu erkranken einhergeht. Im „Journal of the American Geriatrics Society“ schrieben sie, dass tägliche Zahnpflege und regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt dazu beitragen können, auch die geistige Gesundheit zu erhalten. Die Wissenschaftler führen diesen Zusammenhang zum einen darauf zurück, dass Kaubewegungen mit möglichst vollständigen Zahnreihen die Durchblutung im Gehirn günstig beeinflusst und damit auch die Sauerstoffwerte im Blut steigen. Zum anderen leidet die Versorgung des Körpers, wenn Nahrung nur unzureichend gekaut wird. Schließlich verursachen unentdeckte Zahnerkrankungen wie Parodontitis Entzündungsreaktionen im Körper, die ebenfalls negative Auswirkungen haben. Wer sich um gesunde Zähne bemüht, sorgt demnach auch für seine geistige Fitness. Mehr dazu hier.

Wenn Knochen ersetzt werden muss

Unsere natürlichen Zähne sind fest im Kieferknochen verankert. Dies gilt auch für einen hochwertigen Zahnersatz wie ein Implantat, für das ausreichend Knochen vorhanden sein muss. Ist diese Grundvoraussetzung nicht gegeben, zum Beispiel weil Kieferknochen sich zurückgebildet hat, kommen verschiedene Methoden des Knochenersatzes in Frage. Je nach individueller Situation werden speziell gefertigte Materialien verwendet, um Knochenverlust auszugleichen. Es ist aber auch möglich, körpereigenen Knochen zu nutzen. Der erfahrene Zahn-Implantologe berät seine Patienten entsprechend und berücksichtigt den Knochenaufbau in seinem Behandlungsplan für eine sichere Implantatversorgung mit.

Zähneknirschen schadet der Gesundheit

Wer mit den Zähnen knirscht, tut dies oft unbewusst im Schlaf. Dabei entsteht nicht nur ein unangenehmes Geräusch, das den Partner stören kann. Zähneknirschen verursacht auch eine Reihe von gesundheitlichen Problemen, die sich mit der passenden Therapie vermeiden lassen. Zum einen werden die Zähne selbst geschädigt. Durch die Reibung leidet die oberste Schicht und der Zahn wird empfindlicher oder wird sogar gelockert. Zum anderen kann es durch den permanenten Druck zu einer Verhärtung der Muskeln im Kiefer-, Nacken- und Rückenbereich kommen. Dies geht teils auch mit Kopfschmerzen oder Tinnitus einher. Ursache für das Zähneknirschen ist oft Stress, den es abzubauen gilt. Um die Folgeerscheinung zu lindern, kann der Zahnarzt eine Aufbissschiene anfertigen. Sie hat schon vielen Betroffenen Erleichterung verschafft.

Aufräumen mit den Zahnputz-Mythen

„Gesund beginnt im Mund – Fakten gegen Mythen!“ ist das diesjährige Motto des Tages der Zahngesundheit, der seit über 25 Jahren immer am 25. September stattfindet. 2016 ging es darum, mit Zahnputz-Mythen aufzuräumen. Hierzu gehören zum Beispiel „Ein Apfel ersetzt die Zahnbürste“ oder „Mehr Schrubben bringt auch mehr“. Wie der implantologische Fachverband Deutsches Zentrum für orale Implantologie e. V. (DZOI) betont, würden sich solche falschen Weisheiten hartnäckig halten. Hier sei noch Aufklärungsarbeit notwendig. Natürlich ist es gesund, einen Apfel zu essen. Aber Zähneputzen ist trotzdem oder gerade deshalb notwendig, denn Äpfel und andere Obstsorten enthalten Fruchtsäuren und -zucker, die den Zahnschmelz schädigen können. Richtig Putzen heißt dann aber keinesfalls, ordentlich zu schrubben, denn dann leidet häufig das Zahnfleisch. Besser ist es, in Ruhe und vorsichtig vorzugehen. Die Mitarbeiter der Zahnarztpraxen zeigen gerne die richtige Putztechnik. Empfehlenswert ist auch eine Professionelle Zahnreinigungen, die PZR, zweimal im Jahr. Und was ist mit dem bekannten Spruch „Gleich nach dem Essen Zähne putzen“? Hiervon ist abzuraten. Es ist besser eine halbe Stunde zu warten, bis der Speichel die beim Essen aufgenommenen Säuren im Mund neutralisiert hat.

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Saures greift die Zähne an

Saure Lebensmittel können den Zahnschmelz schädigen. Dieses Thema greift die Landeszahnärztekammer Thüringen in ihrer aktuellen Patientenzeitschrift auf. Leser erfahren dort, welche Lebensmittel besonders kritisch sind, wie man selber eine Erosion der Zähne vermeiden kann und welche Behandlungsmöglichkeiten der Zahnarzt hat. So warnen die Autoren: „Bereits einige kleine Schlückchen Fruchtsaft oder ein paar Bissen Obst über den ganzen Tag verteilt, lassen die Zähne kaum zur Ruhe kommen.“ Empfohlen wird zum Beispiel, nach dem Genuss säurehaltiger Lebensmittel den Mund mit Wasser auszuspülen oder ein zuckerfreies Kaugummi zu kauen. Mehr lesen hier.